Heute haben wir uns Latrabjarg als Tagesziel gesetzt.
Latrabjarg ist zwar ca. 250 Kilometer von unserem derzeitigen Standort entfernt, aber ein absolutes Muss, wenn man in den Westfjorden ist. Es gibt 3 Besonderheiten auf Latrabjarg, von denen wir allerdings nur 2 zu Gesicht bekommen haben.
1. Latrabjarg ist der größte Vogelfelsen der Welt
2. Latrabjarg ist der westlichste Ort Europas
3. Latrabjarg beherbergt eine der größten Papageieintaucher-Kolonien Islands
Die ersten beiden Punkte konnten wir sehen. Warum wir nicht einen einzigen Papageieintaucher gesehen haben ist und schleierhaft. Nicht zuletzt wegen dieser Vögel haben wir den weiten Weg gemacht, aber irgendwie scheinen die alle im Urlaub gewesen zu sein. Es hat sich trotzdem gelohnt. Oben auf diesen Klippen zu stehen ist schon ein tolles Gefühl.
Aber nun der Reihe nach zu den Bildern von heute:
Auf dem Weg nach Latrabjarg sind wir wieder durch Fjorde Berg hoch, Berg runter gefahren. So langsam ist das schon normal. Ich hätte übrigens nie gedacht, dass ich mich mal auf eine geteerte Straße freue.
Hier kommt mal ein Bild von unserem Mietwagen, den wir mittlerweile ganz schon eingesaut haben. Vor dieser Kulisse ist das schon fast eine Werbeaufnahme für Toyota. Rechts neben dem Wagen geht es übrigens geschätzte 200 Meter in die Tiefe. Das ist hier alles völlig normal.
Zu einer dieser Abhänge muss ich noch die Story des Tages erzählen. Auf einer Straße, die nur die Hälfte der abgebildeten Straßenbreite hatte mussten wir auf dem Weg nach Latrabjarg hoch – eigentlich kein Problem. Leider stand uns ein Bagger im Weg, der die Straße etwas ausbessern wollte. Was also tun – ich hätte damit gerechnet, dass der Bagger ein paar hundert Meter zurück fährt, da dort eine kleine Bucht gewesen wäre. Das war leider weit gefehlt. Der Baggerfahrer fing an ein paar Schaufeln Dreck an den Klippenrand zu schütten um somit die Fahrbahn etwas zu verbreitern. Auf den frischen Dreck klopfte er ein paar mal mit seiner Schaufel und machte dann eindeutige Handzeichen, dass wir da jetzt drüberfahren könnten. Ich sollte also ernsthaft am Klippenrand über ein Haufen Dreck fahren, der mal eben aufgeschüttet wurde und über den noch nie ein Auto gefahren war. Da gab’s nur eins – Augen zu und durch. Es ist gut gegangen und wir sind an dem Bagger vorbei gekommen. Aber bei so einer Aktion wird einem schon anders. Für den Baggerfahrer war diese Vorgehensweise völlig normal – das macht der sicher ein paar Mal am Tag. Die Isländer sind schon ein komisches Volk.
Und nach dem Motto – kein Tag ohne Wasserfall – sind wir auch heute wieder an einem besonders schönen Exemplar vorbeigekommen:
Nach diesen ganzen Bilder kann man eigentlich nicht glauben, dass es um die nächste Ecke aussieht wie in der Karibik. Ich konnte es auch nicht fassen, als ich das gesehen habe. Deswegen habe ich direkt einen kleinen Film gedreht:
Einen zweiten Film habe ich auf dem Felsen von Latrabjarg gedreht. Die Bilder von diesem Ort werde ich demnächst mal hier im Blog zeigen:












Ich bekomme noch herraus was falsch ist das nicht immer ERROR kommt:Also noch ein versuch. Ich finde dein Blog ist
einfach grosse Klasse. Deine Bilder-Kommentare und die
Erklärungen wo ihr Euch gerade Aufhaltet und was es zu sehen
gibt.Manchmal kommt man sich vor ich bin dabei.
Spitzen-Oberaffen-Geil.
Dieter!