Heute war mal wieder ein Reisetag an der Reihe.
Dieser war aber anders als die bisherigen Reisetage. Diese Tage hatten bisher immer das Ziel als Ziel. Bei diesem war eher der Weg das Ziel.
Knapp 500 Kilometer sind wir von Reykjavik nach Isafjördur gefahren. Teilweise hatte man das Gefühl, dass die Welt hinter der nächsten Kurve zu Ende ist. Diese Landschaften hier sind echt unbeschreiblich. Die erste Hälfte der Strecke konnten wir auf normalen Straßen fahren. Irgendwann ging es dann nur noch über Schotterpisten weiter. Über kaum befestigte Pass-Straßen konnte man neben dem Auto teilweise mehrere Hundert Meter in die Tiefe blicken – natürlich ohne Leitplanken oder ähnlichen Luxus.
Aber unser super Geländewagen Toyota RAV 4 hat diese Strecken problemlos gemeistert.
Wir haben Lavafelder passiert, sind auf einen Vulkan gestiegen, der zumindest vor nicht allzu langer Zeit ausgebrochen ist, da die Umgebung rund um den Vulkan sehr verwüstet aussah.
Teilweise hatten wir neben unserem Auto Schneedecken, die mehrere Meter hoch waren. Man war ständig damit beschäftigt einen Druckausgleich zu machen, es ging permanent Berg hoch, Berg runter. Hier kommen die ersten Bilder des heutigen Tages:
Ich hatte einfach Lust, noch einmal eine Straße zu fotografieren. Bei dem Verkehr hier kann man das ganz gemütlich machen.
Das ist ein kleiner Ausschnitt des Lavafeldes bei dem Vulkan, den wir bestiegen haben. Es war mal sehr interessant, von oben in so einen Krater zu schauen.
Auf einer der Pass-Straßen habe ich einen kleinen Film gedreht. Leider kommt die Höhe, auf der wir uns befinden auf dem Film nicht richtig zur Geltung. Wenn man von dort aus in den Fjord gesehen hat, war das schon sehr beeindruckend hoch.
Natürlich haben wir auch wieder einige Wasserfälle gesehen und fotografiert:
Jetzt möchte ich noch ein paar Schnappschussbilder aus dem Ort Isafjördur zeigen. Wenn man das mit den Bildern aus New York vergleicht, kann man sich vorstellen, dass dies ein Urlaub der Extreme ist.
Zum Schluss gibt’s noch einen Bild aus meinem Hotelzimmer. Im weißn Rößl am Wolfgangsee kann’s auch nicht schöner sein ![]()
Morgen werden wir dann die Westfjorde mal etwas genauer erkunden. Ach ja, für diejenigen, die wissen möchten, wo wir genau sind – wir sind im roten Kringel:












Ganz beeindruckende Landschaft, das wär auch was für mich. Auf dem ‘Soundtrack’ zum Film bekommt man gut mit, wie windig es dort aber auch ist. Vielleicht wär ein mit Beton ausgegossenes Stahl-Stativ doch besser als das nagelneue Carbon Teil gewesen