Tag 13: New York auf ein Neues

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Der Tag Ruhe hat Wunder vollbracht.  Heute fühle ich mich schon wieder um einiges fitter und daher ging es heute auch wieder raus.

Nach einem mittelmäßigen Frühstück (ich hatte mich so auf ein Frischkäse-Lachs-Bagel gefreut), sind wir zum Madison Square Park gefahren und haben dort die Gegend erkundet.

Anschließend sind wir über den Broadway, die 5th Ave und den Times Square in Richtung Hudson River gelaufen. Dort liegt die USS Intrepid – ein Flugzeugträger der Essex Klasse, der von 1943-1974 im Dienst war und als unsinkbar galt, da sie trotz vieler und zum Teil extremer Treffer “durchgehalten” hat.

Heute ist die Intrepid ein Museum. Auf dem Oberdeck ist von der MIG bis zum SR71 Blackbird alles ausgestellt, was man sich nur vorstellen kann. Besonders die Blackbird hat mich schon immer fasziniert. Diesen Flieger mal live zu sehen hat schon was.

Da ich bisher noch nie auf einem Flugzeugträger war, war das schon ein besonderes Erlebnis – insbesondere auf einem Schiff mit derartiger Geschichte.

Neben der Intrepid war noch das Überschallflugzeug Concorde und das U-Boot USS Growler ausgestellt. Auf das U-Boot haben wir uns allerdings nicht getraut – bei den ganzen Steaks der letzten Tage wären wir sicher in den Luken stecken geblieben.

Nach der Besichtigung des Museums, sind wir nochmal in unsere Hotelskybar gegangen um ein paar Bilder bei Tageslicht von Ground Zero und Umgebung zu machen. Hier kommen die Bilder des heutigen Tages:

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Da das heute ja schon unser letzter Abend in New York ist, mussten wir nicht lange überlegen, wo wir essen gehen. Das dry aged Steak von Wolfgang’s Steakhouse hat so einen bleibenden Eindruck hinterlassen, dass wir das heute nochmal machen mussten. Dieses Mal hatte ich auch eine Kamera dabei und ein Foto von diesem unbeschreiblichen Genuss gemacht. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

Wolfgang war persönlich vor Ort und hat uns begrüßt – er freut sich wohl immer, wenn Deutsche in sein Restaurant kommen. Und da wir in dieser Woche schon zum 2. Mal da waren haben wir von seinem geliebten Eiswein kosten dürfen, den wohl jeder deutsche dort zu trinken bekommt. Über das Restaurant gab es auch mal ein Bericht im deutschen TV. Den Bericht habe ich hier angehängt.

 

Mit das größte Abenteuer war heute sicherlich die Taxifahrt vom Steakhouse zurück ins Hotel. Wir haben ja in New York schon einiges an Taxifahrern erlebt, aber das war heute einsame Spitze.

Der Taxifahrer begrüßte und mit arabischem Akzent und als wir sagten, dass wir zum Ground Zero wollten, sprach er in etwa folgendes:

Allah mach hin abdull la la, ATTACKE!!

Linke Hand auf die Hupe und den rechten Fuß aufs Gas. Wer den Verkehr in New York kennt, weiß eigentlich, dass man dort nicht schnell fahren kann. Das interessierte unseren Taxifahrer allerdings recht wenig. Er hat alles ausgenutzt was irgendwie nach Straße aussah. Ich hätte in dem Moment an alles Gedacht, nur nicht, dass wir heile am Hotel ankommen. Wir haben innerlich auf das letzte Stoßgebet und eine Explosion gewartet, aber der Kerl blieb die Ruhe selbst. Ich hätte zu gerne ein Foto gemacht, aber beide Hände hatten sich in den Sitzpolstern festgekrallt. Eine fahrt im Freefall Tower auf dem Send ist ein Scheiß dagegen. Ich konnte dann nur noch ein Bild machen, wie Rüdiger mit wackeligen Knien aus dem Taxi gestiegen ist:

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So, das war unser letzter Tag in New York. Morgen werden wir noch ein wenig rumziehen und uns dann zeitig in Richtung Flughafen begeben. Das nächste Reiseziel wartet.

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